BLEIB MIT UNS AUF KURS!

Die COVID-19 Anlaufstelle für Schlieremer Unternehmen

Eine Initiative von Start Smart Schlieren.

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ÜBER UNSERE INITIATIVE

Aussergewöhnliche Zeiten erfordern aussergewöhnliche Menschen. Heute und morgen sind mutige Macherinnen und Macher gefragt. Mehr denn je!

Die jüngsten Auswirkungen des Coronavirus treffen die Schweiz und deren Unternehmen hart. Vor allem Selbständige sowie KMUs müssen mit beträchtlichen Einbussen rechnen. Wir haben deshalb die Initiative ergriffen, Schlierener Unternehmen in dieser Situation zu unterstützen.

Mit unserer COVID-19 Anlaufstelle möchten wir für betroffene Personen einen Überblick der Massnahmen vom Bund und der Kantone schaffen, damit die zutreffenden Hilfestellungen unkompliziert und rasch für das eigene Unternehmen in Betracht gezogen werden können. Zusätzlich steht unser Support Team täglich von 08:00-12:00 Uhr und 13:00-17:00 Uhr via 044 731 96 65 zur Seite, um über alle zur Verfügung stehenden Möglichkeiten zu beraten.

 

 



Wir alle müssen in dieser aussergewöhnlichen Zeit Solidarität zeigen, damit wir zusammen die Chance nutzen können, neue Wege zu gestalten und auf Kurs zu bleiben!

Bis dahin wünschen wir viel Gesundheit und alles Gute.

Liquiditätshilfen

DU BENÖTIGST EINEN COVID-ÜBERBRÜCKUNGSKREDIT?


Aufgrund der Schliessung von Betrieben sowie Umsatzeinbrüchen verfügen zahlreiche Unternehmen trotz Kurzarbeitsentschädigung für ihre laufenden Kosten über immer weniger liquide Mittel. Mit den COVID-Überbrückungskrediten soll verhindert werden, dass solvente Unternehmen in Schwierigkeiten geraten. Betroffene Unternehmen sollen rasch und unkompliziert Kreditbeträge bis zu 10% des Umsatzes oder maximal 20 Mio. CHF erhalten. Dabei sollen Beträge bis zu 0,5 Millionen CHF von den Banken sofort ausbezahlt werden und vom Bund zu 100% garantiert werden. Darüber hinaus gehende Beträge sollen vom Bund zu 85% garantiert werden und eine kurze Bankprüfung voraussetzen. Deine Hausbank steht dir diesbezüglich gerne zur Seite und kann dich im Detail dazu beraten.

Für Selbständig Erwerbende und Unternehmen, die erst im Verlauf des Jahres 2019 ihre Geschäftstätigkeit aufgenommen haben, liegen aus dem Jahr 2019 keine Umsatzzahlen für ein vollständiges Geschäftsjahr vor. In solchen Fällen soll als Ersatz die Lohnsumme herangezogen werden. Die Löhne machen bei KMUs rund ein Drittel des Umsatzes aus. Daher soll das Dreifache der Nettolohnsumme für das ganze laufende Geschäftsjahr herangezogen werden mit Einschränkungen der Ober- und Untergrenzen.

Ron Schneider von der PostFinance AG erklärt dir in diesem Interview, wie du vorgehen musst, um einen COVID-Kredit aufzunehmen.

Kreditvereinbarung und Infos

DU MÖCHTEST EINEN ZAHLUNGSAUFSCHUB BEI SOZIALBEITRÄGEN?


Den von der Krise betroffenen Unternehmen kann ein vorübergehender, zinsloser Zahlungsaufschub für die Beiträge an die Sozialversicherungen (AHV/IV/EO/ALV) gewährt werden. Die Unternehmen haben zudem die Möglichkeit, die Höhe der regelmässigen Akontobeiträge an die AHV/IV/EO/ALV anpassen zu lassen, wenn die Summe ihrer Löhne wesentlich gesunken ist. Dasselbe gilt für Selbstständige, deren Umsätze eingebrochen sind.
 

  • Akontoanzahlungen anpassen

  • Telefonische Kundenberatung:
    SVA Zürich
    Selbständigerwerbende: 044 448 54 80
    Arbeitsgeber: 044 448 59 75

LIQUIDITÄTSPUFFER IM STEUERBEREICH UND FÜR LIEFERANTEN DES BUNDES

Unternehmen sollen die Möglichkeit haben, die Zahlungsfristen zu erstrecken, ohne Verzugszins zahlen zu müssen. Aus diesem Grund wird für die Mehrwertsteuer, für Zölle, für besondere Verbrauchssteuern und für Lenkungsabgaben in der Zeit vom 21. März 2020 bis 31. Dezember 2020 der Zinssatz auf 0,0 Prozent gesenkt. Es werden in dieser Zeitspanne keine Verzugszinsen in Rechnung gestellt. Für die Direkte Bundessteuer gilt dieselbe Regelung ab dem 1. März 2020 bis zum 31. Dezember 2020. Damit die Liquidität der Lieferanten des Bundes gestärkt werden, wurden die Verwaltungseinheiten des Bundes angewiesen, Kreditorenrechnungen schnellstmöglich zu prüfen und ohne Zahlungsfristen auszuzahlen.

RECHTSSTILLSTAND SCHULDBETREIBUNG UND KONKURS

Vom 19. März bis und mit 4. April 2020 dürfen Schuldnerinnen und Schuldner in der ganzen Schweiz nicht betrieben werden. Den entsprechenden so genannten Rechtsstillstand im Betreibungswesen hat der Bundesrat an seiner Sitzung vom 18. März 2020 angeordnet.

(Quelle: Staatssekretariat für Wirtschaft SECO, Medienmitteilung des 20. März 2020)

Zur Abfederung der wirtschaftlichen Folgen durch das Coronavirus hat der Bundesrat ein Massnahmepaket in der Höhe von insgesamt 42 Milliarden Franken zur Verfügung gestellt. Ziel dieser Massnahme ist die Sicherstellung der Beschäftigung und der Löhne der betroffenen Personen sowie Selbständige aufzufangen. Dies soll im Bedarfsfall möglichst unbürokratisch, gezielt und rasch ablaufen.

Überblick über die Massnahmen:

Kurzarbeit

Von der aktuellen wirtschaftlichen Ausnahmesituation sind auch Personen, welche befristet, temporär oder in ähnlichen Anstellungen arbeiten sowie Personen, die in einem Lehrverhältnis stehen, stark betroffen. Aus diesem Grund wurde das Instrument der Kurzarbeitsentschädigung ausgeweitet, um vorübergehende Beschäftigungseinbrüche auszugleichen und die Arbeitsplätze zu sichern.

 

Hierzu die wichtigsten Punkte:

  • Kurzarbeitsentschädigung auch für Angestellte in befristeten Arbeitsverhältnissen, Temporär Arbeit und Lehrlinge.

  • Kurzarbeitsentschädigung für arbeitgeberähnliche Angestellte (Bsp. GmbH-Gesellschafter).
    Personen, die im Betrieb des Ehegatten bzw. des eingetragenen Partners mitarbeiten, werden auch berücksichtigt. Sie sollen eine Pauschale von 3320.- Franken als Kurzarbeitsentschädigung für eine Vollzeitstelle geltend machen können.

  • Aufhebung der Karenzfrist (Wartefrist) für Kurzarbeitsentschädigungen

  • Arbeitnehmer müssen nicht mehr ihre Überstunden abbauen, bevor sie von Kurzarbeitsentschädigungen profitieren können.

  • Dringliche Vereinfachungen bei der Abwicklung der Gesuche sowie der Zahlungen von Kurzarbeit

ENTSCHÄDIGUNG BEI ERWERBSAUSFÄLLEN FÜR SELBSTÄNDIGE

Selbständig Erwerbende, die wegen behördlichen Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus Erwerbsausfälle erleiden, werden entschädigt, sofern nicht bereits eine Entschädigung oder Versicherungsleistung besteht. Eine Entschädigung ist für folgende Fälle vorgesehen:

  • Schulschliessungen

  • Ärztlich verordnete Quarantäne

  • Schliessung eines selbstständig geführten öffentlich zugänglichen Betriebes
     

Die Regelung gilt auch für freischaffende Künstler/innen, die einen Erwerbsunterbruch erleiden, weil ihre Engagements wegen der Massnahmen gegen das Coronavirus annulliert werden oder weil sie einen eigenen Anlass absagen müssen.

Die Entschädigungen werden in Anlehnung an die Erwerbsersatzordnung geregelt und als Taggeld ausgerichtet. Dieses entspricht 80 Prozent des Einkommens und beträgt höchstens 196 Franken pro Tag. Die Anzahl Taggelder für Selbstständige in Quarantäne oder mit Betreuungsaufgaben ist auf 10, respektive 30 befristet.

ENTSCHÄDIGUNG BEI ERWERBSAUSFÄLLEN FÜR ANGESTELLTE

Anspruch auf eine Entschädigung haben Eltern, die ihre Erwerbsarbeit aufgrund von Schulschliessungen unterbrechen müssen, um ihre Kinder zu betreuen sowie bei einem Erwerbsunterbruch aufgrund von einer durch einen Arzt verordneten Quarantäne. Wie für die Selbstständigen werden die Erwerbsausfälle in Anlehnung an die Erwerbsersatzordnung (EO; Erwerbsersatz bei Dienstleistung oder Mutterschaft) geregelt und als Taggeld ausgerichtet. Dieses entspricht 80 Prozent des Einkommens und beträgt höchstens 196 Franken pro Tag. Die Entschädigung ist auf 10 Taggelder für Personen in Quarantänemassnahmen begrenzt.

(Quelle: Staatssekretariat für Wirtschaft SECO, Medienmitteilung des 20. März 2020)

WIRTSCHAFTLICHE NOTHILFE FÜR KLEINSTUNERNHMEN IN ZÜRICH

Der Regierungsrat des Kantons Zürich hat am 19. März 2020 ein Corona-Hilfspaket verabschiedet. Ziel ist es, in Zusammenarbeit mit den Städten und Gemeinden auf rasche und möglichst unbürokratische Weise den Selbstständigerwerbenden und Kleinst-Unternehmen, die durch die aktuelle Situation in eine Notlage geraten, helfend unter die Arme zu greifen.

Um diese finanzielle Unterstützung zu erlangen, ist ein Unterstützungsgesuch bis spätestens 17. April 2020 einzureichen.

Die eingegangenen Gesuche werden raschmöglichst beurteilt. Ziel ist es, rasch zu entscheiden und den Gesuchstellerinnen und Gesuchstellern die notwendige Hilfe zukommen zu lassen.

Es wird erwartet, dass die vorgeschossenen Mittel zurückerstattet werden, sobald dies möglich ist.

Die wirtschaftliche Soforthilfe ist vor allem für Kleinst- und Einzel-Unternehmen in besonderen Notsituationen geplant. Alle anderen, grösseren Unternehmen werden durch das vom Bund geplante Programm unterstützt.

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